Über mich

Jess Tartas ist deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Bildungs- und Kulturwissenschaftlerin. Seit 2002 veröffentlicht sie als Bloggerin Texte im Internet, 2022 ging ihr literarischer Newsletter Gespensterbriefe online, in dem sie regelmäßig Essays an ihre Leser*innen versendet. Sie wechselt souverän zwischen analogen und digitalen Formen und prägt mit ihren Auftritten auf Social Media den Begriff Mikroprosa mit. Ihre Texte wurden unter anderem auf dem Hamburger Comic Festival ausgestellt.
2019 gewann ihre Erzählung Lange laut lachen bei einem Wettbewerb des Sukultur Verlags und wurde dort veröffentlicht. Ihre Kurzgeschichten, Lyrik und Prosa sind in Online-Magazinen und in verschiedenen Literatur-Magazinen (zuletzt in mischen, 2022) erschienen. 2023 wurde Gewalt und Poesie – Ein literarischer Dialog, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Rapper Schwartz, im Frohmann Verlag publiziert. 2024 erhält sie ein Arbeitsstipendium vom Land Niedersachsen, um ihre Erzählung „Shirley im Dezember“ fertigzustellen.

Wenn Jess Tartas nicht schreibt, dann leitet sie das Kulturzentrum DÜNE in Lüneburg, wo sie unter anderem die Schreibgruppe Wortkollektiv seit 2022 koordiniert. Sie verknüpft Fachdisziplinen und bringt Menschen und Ideen zusammen, um gemeinsam Kunst zu schaffen und Kulturevents zu organisieren. Seit 2010 setzt sie sich für Bildungsgerechtigkeit ein, ihr Schwerpunkt liegt dabei auf niedrigschwelliger Kulturvermittlung, etwa in Museen und Kunstvereinen.

Jess Tartas spukt wie ein Gespenst durch die Literaturszene. Sobald man sie bemerkt, ist es meistens schon zu spät und man ist besessen von ihrem lakonischen Erzählstil.